Mainz-Wiesbaden

Mainz ist vielfältig und zugleich kontrastreich. Nicht vollkommen wäre aber das Bild der Stadt ohne ihre traditionsreichen und international anerkannten Ausbildungsstätten. Mit ca. 33.000 Studierenden aus 120 Nationen an der Johannes Gutenberg-Universität und Fachhochschule zählt die Mainmetropole heute zu den bedeutendsten Universitätsstädten Deutschlands.

Geschichte der Johannes Gutenberg-Universität

Gegründet wurde die Johannes Gutenberg-Universität 1477 durch den Mainzer Erzbischof, galt sie bereits 1508 mit ihren etwa 200 Studierenden "Petrus Ravenna" hoch berühmt. 1561 wurde das Jesuiten-Kolleg eröffnet, im Zeitraum von 1615 und 1618 errichtete man Domus universitatis, in dem heute das Institut für Europäische Geschichte sowie das Journalistische Seminar untergebracht sind. Als Folge der Französischen Revolution wurde das Lehrbetrieb der Mainzer Universität bis zum XX.Jahrhundert eingestellt. Eine Wiedereröffnung fand am 21.05.1946 statt, wobei bereits im WS 46/47 die Anzahl der Studierenden über 4000 Personen lag. Heute stellt die Mainzer Universität eine der führenden Lehr- und Forschungseinrichtungen Deutschlands, und zählt mit rd. 33.000 Studierenden und 4.150 WissenschaftlerInnen in 75 Studienfächern mit insgesamt 242 Studienangeboten, darunter 106 Bachelor- und 116 Masterstudiengängen sowie 7 Zusatz-, Aufbau- und Erweiterungs-studiengängen aus über 130 Nationen zu den zehn größten Universitäten Deutschlands. Als einzige deutsche Universität ihrer Größe vereint die JGU fast alle Institute auf einem innenstadtnahen Campus.

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